40-jähriges Bestehen der „Bailliage de la Sarre“

Der Wochenspiegel veröffentlichte am 04.07.2017 folgenden Artikel:

Weinbruderschaft der „Entonneurs Rabelaisiens Chinon“ feierte im Schloss

SAARBRÜCKEN Großer Bahnhof am Schloss zu Saarbrücken: Zur Feier des 40. Geburtstages hatte die Weinbruderschaft der „Bons Entonneurs Rabelaisiens de la Sarre“ zum Jubiläums-Chapître in die Landeshauptstadt geladen.

Hohe Gäste aus Frankreich

Bailli de la Sarre Silvain Weber konnte nicht nur die höchsten Würdenträger der französischen Muttergesellschaft, Grand-Maître Jean-Max Manceau und Grand-Maître Honoraire Pierre Couly, mit großem Gefolge aus Chinon willkommen heißen, auch aus den bundesdeutschen Bailliagen waren Gäste angereist, um dem Jubilar ihre Aufwartung zu machen.

Consœurs und Confrères aus Berlin-Brandenburg und Hochheim gaben sich die Ehre, allen Würdenträgern voran Gerhard Franzen, Grand-Maître Deutschland, der bereits 1977 zu den Gründern der saarländischen Weinbruderschaft zählte. Gemeinsam mit Initiator Hans-Jürgen Lohöfer, dessen Vater Günter, Friedwolf Liebold und Maximilian Bosse war Franzen zuvor beim „Chapître de la Fleur“ in Chinon als Chevalier inthronisiert worden.

Blick in die Geschichte

Bailli Weber nutzte seine Grußadresse bei der abendlichen Gala im Festsaal, um einen Blick ins Geschichtsbuch zu werfen. In einer Tour d’Horizon durch 40 Jahre berichtete er über Gründungen, Namen und Ereignisse, stellte markante Eckpunkte heraus und ebenso die prosperierende Entwicklung der Bailliage de la Sarre.

Im Jahre 2002 übernahm Hans-Jürgen Lohöfer das Amt und gab es 2016 an Gerhard Franzen weiter.

Lohöfer, heute Grand-Maître Honoraire, darf man mit Fug und Recht als Initiator und „spiritus rector“ der saarländischen Bailliage bezeichnen.

Aufnahme neuer Aspiranten

Im Mittelpunkt des Tages stand der Festakt im historischen Schlosskeller mit der Aufnahme von fünf Aspiranten, die per Ritterschlag ins Chapître inthronisiert wurden. Eine besondere Note verlieh „Historien“ Friedwolf Liebold der Kür: Mit Es­prit hielt er für jeden Kandidaten eine Laudatio bereit, die auch in puncto Humor dem Anlass gerecht wurde.

Nach dem „Vin d’Honneur“ im Schlosshof verlieh ein Gala-Diner im großen Festsaal dem Tag einen würdigen Abschluss. Das kulinarische Vergnügen wurde begleitet von Grußadressen der Grand-Maîtres Jean-Max Manceau und Gerhard Franzen, dem Rückblick von Bailli Silvain Weber, Musik von Anne Schoenen mit Band und von vielen ausgezeichneten Tropfen aus Chinon und der Touraine. db

%d Bloggern gefällt das: